Wenn er nicht gerade für neue FontShop-Veröffentlichungen dichtet, ist
Stephen Coles Herausgeber des typografischen Online-Magazins
www.typographi.com. Im Moment »geht« er mit
Motter Femina, nachdem er seiner lange und leidenschaftliche Affaire mit
FF Strada beendet hat.

Amplitude sieht in jeder Umgebung gut aus: sauber und lesbar in allen Textgrößen, dynamisch und kraftvoll in Überschriften. In der Version ohne »Tintenfallen« und mit neuen Kursivschnitten wird man Amplitude bald für alles einsetzen können.

Eine alltägliche Szene in einem Buchladen: »Verdammt, warum sieht dieses Buch (diese Zeitschrift) so großartig aus? Ah, es ist in
Scala gesetzt.«

Nach wie vor die vielseitigste moderne Schriftfamilie, die es gibt.
De Groots Werk wurde oft kopiert (aber nicht von ihrer Vorgängerin
PMN Caecilia, die hier stünde, wenn sie so viel anzubieten hätte wie die
Thesis-Sippe.)
Minion ist die mustergültigste »unsichtbare« Serifenschrift.
Beatrice Warde würde zufrieden sein. Sehr ökonomisch, ohne sich condensed anzufühlen.

Vieles im Internet ist leichter zu lesen – dank dieser beiden.

Kein Hitparadenstürmer wie die
Gotham, aber gestaltet zu einer Zeit als
H&FJs Arbeiten weniger steril waren und dafür persönlicher. Eine sehr historische Familie, die sich gut in modernes Design einfügt.

Der erste Script-Font, der erfolgreich Ligaturen und Alternates einsetzte, um natürlicher zu wirken. Was
Bickham Script berührt, wirkt garantiert erstklassig.
Klavika ist ein Arbeitspferd mit mechanischem Flair, dabei sauber und nie kalt.

So wie
Albert-Jan Pool mit seiner
FF DIN, zeigt
Tobias Frere-Jones mit
Interstate, dass traditionelle Buchstabenformen, die allen vertraut sind, durchaus eine erfolgreiche professionelle Schrift ergeben können.

Vielleicht die überstrapazierteste Schrift der Welt, aber dafür mit Sicherheit auch die perfekteste.