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Caecilia

Caecilia

Caecilia war die erste Schriftfamilie von Peter Matthias Noordzij (PMN), der 1991 The Enschedé Font Foundry gründete. Sein Erstlingswerk erschien jedoch bei Linotype und entwickelte sich unter deren Fittichen zu einer der erfolgreichsten Slab-Serif-Textschriften. Die ersten Entwürfe für Caecilia entstanden bereits 1983, im 3. Jahr seines Studiums an der Akademie in Den Haag.
Die Stärke der umfangreichen Familie ist die Kombination aus klassischem Duktus und der typischen Haager-Schriftkunst ... zu bewundern in dem klaren Schriftbild und einer lebendigen Kursiven.



Das kirchliche Museum Catharijneconvent in Utrecht wirbt mit Caecilia für seine Ausstellungen
Permalink

tamimat am: 29. Jan 2007
Eine Klasse Schrift. Komisch dass sie so weit unten steht.
David am: 7. Feb 2007
Ja - genau eine Klasse Schrift, die man für fast alle Typen von Modernen Graphischen Design benützen kann.
old nobody am: 8. Feb 2007
Yeah – ich darf melden, daß sie im neuen CD des Cornelsen Verlags (grosser Schulbuchverlag) verwendet wird. Macht sie nicht schlechter, ähem. Ausnahmsweise mal eine gute grafische Verlagsentscheidung.
Michael am: 25. Feb 2007
Erinnert mich etwas an die Meta – weiss auch nicht wieso.




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die neuesten Kommentare:
Claudia zu DIN
Fast 5 Jahre arbeitete Albert-Jan Pool an der abgerundeten Version seiner FF DIN, um sie so perfekt wie möglich zu konstruieren. Die 5 Schnitte der neuen FF DIN Round sind als OT-, Office- und als Web-Font lieferbar, auf Wunsch mit kyrillischen Zeichen (Pro-Version).
lemon zu Garamond
Wegen der Frage, ob man sich bei seiner Interpretation eher nach dem Stempel oder dem Druck orientieren sollte wurde oben ja auch schon die Musik erwähnt. Nun, ich bin Musiker, historische Aufführungspraxis, mein Fachgebiet ist die Musik von 1500-1700, und als Hobby baue ich auch Instrumente aus dieser Epoche nach. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: wir unterschätzen die technischen Fähigkeiten und Möglichkeiten der "Alten" sehr gerne. Natürlich gab es keine Computer, und die Qualität der Arbeiten war auch weniger nivelliert als heute – aber wir sollten uns immer vor Augen halten, dass es dennoch grosse Meister gab, deren Werke keinen Vergleich mit den heutigen Erzeugnissen zu scheuen brauchen. Bei einigen Dingen war das Niveau damals sogar höher als heute (Geigenbau, Saitenherstellung, aber auch anderes, Schuhmacherei, Porzellan, usw.), vor allem im high-end-Bereich: Man denke an die Bedürfnisse von Königen, Fürsten, usw. (natürlich gab keine billigen Turnschuhe für Jedermann). Um zurück auf die Schriften zu kommen: ich würde davon ausgehen, dass die "Alten" die Auswirkungen von Tinte und Papier auf das Druckbild einkalkulierten, alles andere wäre stümperhaft. Man sieht das auch schön in der Musik, ein wirklich meisterhafter Komponist kennt die Qualitäten und Nachteilen eines Instruments, und weiss seine Gedanken so auszudrücken, dass die Wirkung auf dem entsprechenden Medium optimal ausfällt. Man nennt das auch "gutes Handwerk", eine der Voraussetzungen um etwas "Bleibendes" zu schaffen.

Ach ja, meine Lieblingsinterpretation der Garamond ist die Garamond Premier (Pro) von Robert Slimbach. Die halbfetten oder gar fetten Stile davon brauch ich nie, nur normal und kursiv (mit allen Grössenabstufungen, caption, regular, etc.). Für seehr grosse Titel auch noch Light Display.
den sen zu Univers
wunderschöne darstellung - danke!
Fs
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