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Amplitude

Amplitude

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Es war noch an der Hochschule, als Christian Schwartz ein Plakat mit Bell Centennial (Platz 63) gestaltete, deren Einkerbungen in einer Größe von 10 cm sehr absurd wirken. Was bei Bell Funktion war, wurde bei Amplitude zum Stilmittel.

Die große Anzahl der Schnitte mag übertrieben wirken, doch jede hat ihre Aufgabe. Book, Regular, Medium und Bold lösen alle Aufgaben im Textbereich, wobei die Benutzer auf Hintergrundfarbe, Sättigung und Positiv-Negativ-Satz stets die richtige Antwort haben. Light, Black und Ultra laufen im Headline-Bereich zu Höchstform auf.


Amplitude Extra Compressed ist für die eng gesetzten Fußnoten (Credits) von Film-Plakate gedacht, die meist sehr schlecht zu lesen sind (Abbildung: Walt Disney Pictures)

Beim Extra-Compressed-Schnitt jedoch hat Schwartz einen ganz speziellen Einsatzbereich im Sinn: »Ich würde sie gerne am Fuß von Filmplakaten sehen, für die Credits, die immer sehr eng gesetzt und kaum lesbar sind.« Und so hat der Stil doch wieder einen Zweck.


Amplitude auf dem Vibe-Cover
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die neuesten Kommentare:
Kai Mertens zu Fago
Achtung Rob: Du nutzt eine illegale Version der Fago, die "_NO". Es handelt sich um ein "Remake" und nicht um die Schrift, die von Ole Schäfer entwickelt wurde. Kauft euch doch ein paar lizensierte Schnitte, dann bist du dein "Abstandsproblem" los.
Ole Schäfer zu Fago
«T» und «Y» erzeugen im Versalsatz immer die größten optischen Löcher. Dies ist dem Wesen von Schrift geschuldet: Man richtet sich im Satz immer nach dem größten Abstand (Tschichold), den optischen Ausgleich macht man per Hand.

Wenn man eine Schrift automatisch für den Versalsatz ausrichten würde, würden sich alle beschweren, das alles zu weit auseinander steht. Zum Vergleich kann man gerne den gleichen Satz mit Arial oder Helvetica ausprobieren, die Schriften verhalten sich genauso wie FF Fago.

Die Fago ist grundsätzlich sehr offen zugerichtet, sodass der Abstand zwischen «B» und «E» dem geneigten Betrachter zu weit erscheint. Er müsste allerdings wenn ein «T» daneben steht deutlich weiter sein, folgt man der allgemeinenen Ansicht der Fachleute der letzten hundert Jahre zum Thema «Versalsatz».

Grundsätzlich kann eine Schrift nicht den kenntnisreichen Gestalter im Umgang mit ihr ersetzen.
Rob zu Fago
Hallo,
wir benutzen diese Schrift als Firmenfont:
Fago_NoRegular_Tf-Roman
Mir stellt sich die Frage, ob dieser Schriftschnitt von der Laufweite gleichmäßig konzipiert wurde. Stellt man z.B. die drei Großbuchstaben BET direkt nebeneinander, so ergibt sich zwar ein korrekter Abstand zwischen E und T aber ein viel zu großer zwischen B und E. Das sieht ziemlich verhunzt und alles andere als professionell aus. Warum ist diese Schrift bloß so erfolgreich?
Fs
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