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Blur

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Anfang der 90er Jahre sind keine lesbaren sondern exzentrische Schriften angesagt: Wer wagt gewinnt, wer auffällt siegt ... beim Kampf gegen »The End of Print« (David Carson). Neville Brody entwirft die überstrahlte Schrift FF Blur, aus einer Helvetica oder Akzidenz Grotesk, die er dreimal durch den Weichzeichner-Filter von Adobe Photoshop jagte. So entstanden die Schnitte Light, Medium und Bold.

Zur gleichen Zeit erscheint Band 2 von »The Graphic Language of Neville Brody«, mit Blur als Titelschrift. Das Buch wurde der Anstoß für ungezählte Jungdesigner, es dem Meister gleich zu tun: die Dekade der gefilterten Schriften brach an.


Mit dieser Ansichtskarte wurde FF Blur 1992 von Neville Brody und FontShop angekündigt
Permalink

Felix am: 1. Mar 2009
Mit Blur hat Brody die 90er geprägt wie Hip Hop, Jungle
R::bert am: 21. Aug 2014
War es nun die Helvetica oder die Akzidenz Grotesk? Kann das jemand mit Bestimmtheit sagen?
Sabine am: 1. Sep 2014
Hallo R::bert,

es war die Akzidenz Grotesk. Wir sind sicher.

Viele Grüße


Sabine




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die neuesten Kommentare:
badnose zu Lexicon
Für mich ist vor allem folgendes auffällig: die schrift ist derartig rudimentär in ihrem kerning, daß man sich denkt: also viel arbeit hat mr.bram de does dafür nicht verwendet. Obwohl, notwendig wäre es allemal gewesen.

Und ja, es stimmt natürlich: man darf für eine schrift auch exorbitant hohe vk-preise ansetzten, die nicht dem durchschnitt einer guten schrift am markt entsprechen — aber ohne dem hohen preis wäre die lexicon vermutlich irgend eine von vielen schriften und keiner würde heute über sie sprechen.

Mir entfleucht dabei zu Eurostile
kein Schnurren: kein RrrrrrRrrrrrRrrrrrRrrrrr. Wie Erik Spiekermann schon erklärte, ist sie eine dieser geometrischen Schriften, die für Lesezwecke nicht erfunden wurden.
Wunderbar ist, zu Avenir
dass man am Apple gleich alle 12 Schnitte der Avenir und 24 von 32 Schnitten der Avenir Next mitgeliefert bekommt. Vielen Dank an Apple dafür!
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