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Copperplate Gothic

Copperplate Gothic

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Frederic W. Goudy entwarf die Kapitälchenschrift Copperplate Gothic Anfang 1901 und veröffentlichte sie bei American Type Founders (ATF). Dem Namenszusatz »Gothic« kommt eine besondere Bedeutung zu, denn eigentlich ist Copperplate keine echte Grotesk-Schrift (= Gothic): winzige Serifen zieren ihre Strichenden. Diese werden allerdings nicht als stilistisches Mittel eingesetzt, sondern um die Ecken der Schrift im Druck zu betonen, die Lettern garantiert »spitz« zu Papier zu bringen.



Offenen Formen und Haar-Serifen: auch in kleinen Größen gut lesbar

Dieses Merkmal verleiht der Schrift, die jahrzehntelang in kleinen Größen auf Visitenkarten eingesetzt wird, eine besondere Eleganz.
Clarence C. Marder von ATF ergänzte Copperplate um weitere Schnitte, so dass sich die Schrifte auch für Urkunden, Buchtitel und sogar den Zeitungssatz einsetzen ließ.
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From € 1 097,00 reduced to € 99,00 zu Gill Sans [Update]
Ach, der Link:

http://www.myfonts.com/package/428921/
€ 1 097,00 € 99,00 zu Gill Sans [Update]
Auch, wenn sie derzeit von € 1097,00 auf € 99,00 reduziert zu haben ist: Man muss sagen, dass ein schlechter Font auch schlecht bleibt und unbrauchbar ist, wenn er gratis angeboten würde.

Fazit: Solange diese üblen Taten nicht verbessert sind, lädt man Schrott auf das System. Aber Schrott hat am Computer nichts zu suchen.
KEA, ein ganz komischer Vogel zu Gill Sans [Update]
An 9. Stelle?

Mit solchen uneinheitlichen Anführungszeichen und der f-Kollision der Kursiven?

Noch dazu sind die öffnenden Anführungszeichen in manchen Schnitten enger zusammen als die schließenden. Bei den dünnen Schnitten sind sie zu weit auseinander im Verhältnis und sehen gar überübel aus.

Weiters sind sie bei den dünnen Schnitten eckig und bei anderen wieder rund. Noch dazu laufen die Anführungszeichen bei den geraden Schnitten spitz aus, während sie bei den Kursiven abgeschnitten sind und kantiger wirken.

Genau andersrum müsste es sein, wenn man bedenkt, dass die Kursiven vom Handgeschriebenen abstammen, wobei ich mir ein solches Ende von einer Feder nicht vorstellen kann.

Weiters sollen die kursiven Schnitte dynamisch wirken, als liefen sie geradezu nach rechts. Solche Dynamik kann man durch spitzen Auslauf wohl verstärken; unterbrochen wird er aber von solcherart Abschneidung. Basta!
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