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Dax
Proforma

Proforma

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Petr van Blokland entwarf seine bemerkenswerte Antiqua Mitte der 1980er Jahre für das dänische Satzunternehmen Purup. Proforma (frei übersetzt »für Formulare«) war zu dieser Zeit wegweisend, weil sie Platzersparnis mit guter Lesbarkeit vereinte.


Proforma ist eine der ersten für den elektronischen Satz optimierten Schriften. Van Blokland gelingt es durch geschickte Konstruktion der Zeichen, den Treppeneffekt zu minimieren, der in Lesegraden zwischen 9 und 12 Punkt zu erkennen ist; trotz 2540 Linien pro Zoll Auflösung.

Dafür erhielt ihr Entwerfer von der ATypI den Charles Peignot Preis, 1995 folgte die Nominierung – erstmals für eine Schrift – für den Rotterdam Design Award. Im Jahr 2000 reicht van Blokland die zur Proforma passende Serifenlose Productus nach.


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die neuesten Kommentare:
Kai Mertens zu Fago
Achtung Rob: Du nutzt eine illegale Version der Fago, die "_NO". Es handelt sich um ein "Remake" und nicht um die Schrift, die von Ole Schäfer entwickelt wurde. Kauft euch doch ein paar lizensierte Schnitte, dann bist du dein "Abstandsproblem" los.
Nadja zu Zapfino
Hallo,
könnt ihr mir zeigen wie die Buchstaben D, J und S verfünffacht zur Rosette aussehen würden?
Vielen Dank!
Gruß Nadja
Ole Schäfer zu Fago
«T» und «Y» erzeugen im Versalsatz immer die größten optischen Löcher. Dies ist dem Wesen von Schrift geschuldet: Man richtet sich im Satz immer nach dem größten Abstand (Tschichold), den optischen Ausgleich macht man per Hand.

Wenn man eine Schrift automatisch für den Versalsatz ausrichten würde, würden sich alle beschweren, das alles zu weit auseinander steht. Zum Vergleich kann man gerne den gleichen Satz mit Arial oder Helvetica ausprobieren, die Schriften verhalten sich genauso wie FF Fago.

Die Fago ist grundsätzlich sehr offen zugerichtet, sodass der Abstand zwischen «B» und «E» dem geneigten Betrachter zu weit erscheint. Er müsste allerdings wenn ein «T» daneben steht deutlich weiter sein, folgt man der allgemeinenen Ansicht der Fachleute der letzten hundert Jahre zum Thema «Versalsatz».

Grundsätzlich kann eine Schrift nicht den kenntnisreichen Gestalter im Umgang mit ihr ersetzen.
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