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Bell Gothic

Bell Gothic

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Es war eine Bilderbuch-Karriere für den Zeitungsjungen Chauncey H. Griffith, der 1879 im Bundesstaat Ohio zur Welt kam. Nach der Tätigkeit als Setzer und Zeitungsgestalter verschlug es ihn 1906 in die Verkaufstruppe der 1890 gegründeten Mergenthaler Linotype Company. Hier sorgte er erfolgreich für die Vormachtstellung des Unternehmens in Zeitungs- und Buchdruckereien.



Seine enge Zusammenarbeit mit den Schriftentwerfern William A. Dwiggins und Rudolph Ruzicka trug 1931 erste Früchte: Griffith brachte die erfolgreiche Zeitungsschrift Excelsior heraus. 1937 trat die Telefongesellschaft AT&T an den inzwischen zum Leiter Schriftentwicklung aufgestiegenen Griffith heran, um eine neue Telefonbuchschrift in Auftrag zu geben: Bell Gothic, erschienen 1938.
40 Jahre war Bell Gothic bei AT&T im Einsatz. Anfang der 90er Jahre erlebte die Schrift eine Wiedergeburt durch die Verwendung angesehener Designer (Bruce Mau, Irma Boom) und Einrichtungen, darunter die Cranbook Academy of Art, die Design Academy Eindhoven und die Rhode Island Scholl of Design.


Quelle: Wikipedia
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die neuesten Kommentare:
Kai Mertens zu Fago
Achtung Rob: Du nutzt eine illegale Version der Fago, die "_NO". Es handelt sich um ein "Remake" und nicht um die Schrift, die von Ole Schäfer entwickelt wurde. Kauft euch doch ein paar lizensierte Schnitte, dann bist du dein "Abstandsproblem" los.
Nadja zu Zapfino
Hallo,
könnt ihr mir zeigen wie die Buchstaben D, J und S verfünffacht zur Rosette aussehen würden?
Vielen Dank!
Gruß Nadja
Ole Schäfer zu Fago
«T» und «Y» erzeugen im Versalsatz immer die größten optischen Löcher. Dies ist dem Wesen von Schrift geschuldet: Man richtet sich im Satz immer nach dem größten Abstand (Tschichold), den optischen Ausgleich macht man per Hand.

Wenn man eine Schrift automatisch für den Versalsatz ausrichten würde, würden sich alle beschweren, das alles zu weit auseinander steht. Zum Vergleich kann man gerne den gleichen Satz mit Arial oder Helvetica ausprobieren, die Schriften verhalten sich genauso wie FF Fago.

Die Fago ist grundsätzlich sehr offen zugerichtet, sodass der Abstand zwischen «B» und «E» dem geneigten Betrachter zu weit erscheint. Er müsste allerdings wenn ein «T» daneben steht deutlich weiter sein, folgt man der allgemeinenen Ansicht der Fachleute der letzten hundert Jahre zum Thema «Versalsatz».

Grundsätzlich kann eine Schrift nicht den kenntnisreichen Gestalter im Umgang mit ihr ersetzen.
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