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Caslon

Caslon

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Bevor William Caslon (geboren 1692) seine erste Schrift schneidet, betreibt er in London eine erfolgreiche Gravur-Werkstatt. Sie ist spezialisiert auf die Verzierung von Waffen, wobei auch dabei Schrift gefragt ist, wenn die Namen der Büchsen-Besitzer in den Lauf eingraviert werden sollen.



Weil er auch Prägestempel für zwei benachbarte Buchbinder schnitt, kam Caslon bald mit dem grafischen Gewerbe in Berührung. Der Buchbinder John Watts war es schließlich, der Caslon beauftragte, für seine Einbände Schriften zu schneiden.
1725 eröffnet William Caslon seine eigene Schriftgiesserei. Die hohe Qualität seiner Schriften lernen bald die wichtigsten Drucker Englands zu schätzen. Außerdem macht sie Caslon unabhängig von den Importen der holländischen Schriftengiesser, die zu jener Zeit führend sind.
1737 zieht Caslon in die berühmte Londoner Chiswell Street Foundry um, von wo aus sein Sohn und mehrere Generationen nach ihm noch 120 Jahre lang das Familienunternehmen betrieben.
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die neuesten Kommentare:
badnose zu Lexicon
Für mich ist vor allem folgendes auffällig: die schrift ist derartig rudimentär in ihrem kerning, daß man sich denkt: also viel arbeit hat mr.bram de does dafür nicht verwendet. Obwohl, notwendig wäre es allemal gewesen.

Und ja, es stimmt natürlich: man darf für eine schrift auch exorbitant hohe vk-preise ansetzten, die nicht dem durchschnitt einer guten schrift am markt entsprechen — aber ohne dem hohen preis wäre die lexicon vermutlich irgend eine von vielen schriften und keiner würde heute über sie sprechen.

Mir entfleucht dabei zu Eurostile
kein Schnurren: kein RrrrrrRrrrrrRrrrrrRrrrrr. Wie Erik Spiekermann schon erklärte, ist sie eine dieser geometrischen Schriften, die für Lesezwecke nicht erfunden wurden.
Wunderbar ist, zu Avenir
dass man am Apple gleich alle 12 Schnitte der Avenir und 24 von 32 Schnitten der Avenir Next mitgeliefert bekommt. Vielen Dank an Apple dafür!
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