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Lexicon

Lexicon

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Ganze 13 Tage hielten es Anfang 2004 die Redaktion und der neue Eigentümer der Schweizer Kulturzeitschrift Du miteinander aus ... dann ging die Kündigung von Chefredakteur Christian Seiler, der Artdirektoren Beat Müller und Wendelin Hess sowie des Bildredakteur Andreas Wellnitz beim Niggli-Verlag ein. Einzige Überlebende: die von Müller +Hess frisch eingeführte Schrift Lexicon.
Wie keine andere Schrift vereint die 1992 von Bram de Does entworfene Lexicon Schweizer und holländische Typografie-Ansprüche: Ökonomie, Eleganz, Qualität und »Sauberkeit«. Die Schrift war ursprünglich für Low-Resolution-Drucker gedacht, also beispielsweise Laserprinter und den Zeitungsdruck. Damit eignet sie sich auch für das, was ihr Name andeutet: Nachschlagewerke, die Bibel, Fahrpläne und andere textlastige Print-Produkte.
Lexicon gliedert sich in zwei Gruppen à 12 Fonts: Lexicon Nº 1 mit kurzen Ober- und Unterlängen und Lexicon Nº 2 mit gewöhnlicher Metrik; beide sind laufweitengleich und können ausgetauscht werden, ohne den Umbruch anzutasten.


Permalink

thomas junold am: 29. Jan 2007
das wundert mich doch aber schon, dass die lexicon hier steht. ich hätte nicht vermutet, sie so weit oben anzutreffen, nicht der qualität wegen, die ist wohl unbestreitbar niederländisch gut, eher wegen der exorbitanten anschaffungskosten, die sie sich mit der trinité teilt. aber ganz offensichtlich scheinen doch viele leute/designer das geld auszugeben. eigentlich sehr erfreulich.
klaus am: 25. Sep 2009
Wie meinen Vorredner kann ich nicht wirklich nachvollziehen wie diese Schrift auf Platz 42 geraten konnte. Sie ist viel zu jung (historische Bedeutung: 30%) und zu unbekannt (Verkaufszahlen: 40%). Die Qualität ist sicher ok, aber da fallen mir noch einige Schriften ein, die dann ebenfalls weiter oben stehen müssten: z.B. die Sauna
Toni Bieri am: 26. Aug 2013
Wo kaann ich die Schrift Lexicon für windows beziehen? Sie gefällt mir shêhr gut.
Sabine am: 4. Sep 2013
Lieber Toni,

Du kannst die Lexicon direkt beim Herausgeber, der Enschedé Type Foundry bestellen.




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die neuesten Kommentare:
Kai Mertens zu Fago
Achtung Rob: Du nutzt eine illegale Version der Fago, die "_NO". Es handelt sich um ein "Remake" und nicht um die Schrift, die von Ole Schäfer entwickelt wurde. Kauft euch doch ein paar lizensierte Schnitte, dann bist du dein "Abstandsproblem" los.
Nadja zu Zapfino
Hallo,
könnt ihr mir zeigen wie die Buchstaben D, J und S verfünffacht zur Rosette aussehen würden?
Vielen Dank!
Gruß Nadja
Ole Schäfer zu Fago
«T» und «Y» erzeugen im Versalsatz immer die größten optischen Löcher. Dies ist dem Wesen von Schrift geschuldet: Man richtet sich im Satz immer nach dem größten Abstand (Tschichold), den optischen Ausgleich macht man per Hand.

Wenn man eine Schrift automatisch für den Versalsatz ausrichten würde, würden sich alle beschweren, das alles zu weit auseinander steht. Zum Vergleich kann man gerne den gleichen Satz mit Arial oder Helvetica ausprobieren, die Schriften verhalten sich genauso wie FF Fago.

Die Fago ist grundsätzlich sehr offen zugerichtet, sodass der Abstand zwischen «B» und «E» dem geneigten Betrachter zu weit erscheint. Er müsste allerdings wenn ein «T» daneben steht deutlich weiter sein, folgt man der allgemeinenen Ansicht der Fachleute der letzten hundert Jahre zum Thema «Versalsatz».

Grundsätzlich kann eine Schrift nicht den kenntnisreichen Gestalter im Umgang mit ihr ersetzen.
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