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Fedra

Fedra

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Paris, Holland, München, Slowakei, Schweiz ... Fedra ist eine ganz und gar europäische Schrift. Der Schweizer Ruedi Baur gab sie um 2000 von Paris aus bei Peter Bilak in Auftrag: für das geplante Corporate Design der Bayerische Rückversicherung AG. Dort sollte sie die Univers ablösen, als warme, elegante Alternative.
Bevor die Schrift fertig war, wurde die Versicherung von einem multinationalen Konzern geschluckt und das Projekt war tot. Fedra dagegen lebte auf, in Peter Bilaks eigenem Schriften-Verlag Typotheque. Mit den ersten Fedra-Kunden kamen auch die ersten Erweiterungswünsche. Es folgte eine Monospaced-Variante, Fremdsprachen-Versionen, mehr Strichstärken.
Im Jahr 2004 dann die Serif-Version. Genauer gesagt: Serif A, mit den Proportionen der Sans, und Serif B mit unabhängigen Proportionen (Bilak vergleicht ihr Verwandtschaft gerne mit der von Gill Sans und Joanna). Die Sans-Schnitte kommen aus dem Stand multilingual (70 Sprachen) auf den Markt, einschließlich griechischer und kyrillischer Zeichen. Eine ganz und gar europäische Schrift, eben ....


Die finnische Firmenzeitschrift »Tule ja katso« (Komm’ und guck’) wird seit 2002 aus Fedra gesetzt
Permalink

Benjamin Hickethier am: 25. Jan 2007
Sollte doch unbedingt noch erweitert werden um die Geschichte von dem Einbruch in Peters Studio, und seiner unglaublichen Arbeit des Neuzeichnens der auf den gestohlenen Harddisks enthaltenen Zeichen
Nikol Dominikowski am: 5. Feb 2013
Unbedingt! Gerade die Geschichte um die Fedra ist das Besondere- die Leidenschaft mit welcher Bilak trotz des verlorenen Auftrags und des Einbruchs weiter an der Schrift arbeitete usw.




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die neuesten Kommentare:
Curd zu Rotis
Die Rotis in Einsatz: http://www.tangermann.de/index.html

Auch in Büchern wird die Rotis, sogar die Semi-Serif-Variante, benutzt: https://drive.google.com/open?id=0Bz7eeV9gs-JVQ0hONy0zYzdPMlU

https://drive.google.com/open?id=0Bz7eeV9gs-JVY0pyTWx3R1hJcmM
Kurt zu Times
Ich finde die Times eine sehr gut gelöste Schrift – nach wie vor. Die Verkaufszahlen in die Statistik mit einfließen zu lassen, wie in den erste Postings angespielt worden ist, das sehe ich allerdings bezüglich einer Qualitätsbeurteilung sehr kritisch. Schließlich werden nicht immer die besten Fonts am meisten gekauft, auch wenn’s zu wünschen wäre.
Gerfried zu Helvetica
Eine wunderbare Sammlung ist das übrigens. Schade, dass sie nicht hat mit allen Schnitten gesegnet werden können.

Dass die so oft verrissene, wer weiß, weshalb auch immer, Helvetica wenigstens hier noch an den ersten Platz dringt, sofern man das beurteilen kann, freut mich ganz besonders: Sie ist – auch in MEINEN Augen – immer noch einer der besten Fonts.
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