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Eurostile

Eurostile

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Die Generalprobe zur Mondlandung verläuft generalstabsmäßig. Kurz nach Erreichen der Mondumlaufbahn trennt Kommandant Thomas Stafford die Landefähre »Snoopy« vom Raumschiff. Snoopy näherte sich bis auf 14 km Nähe der Mondoberfläche. An seiner Außenhaut glänzt das Wappen der Apollo-10-Mission mit den Namen der 3 Astronauten Stafford/Young/Cernanan in der Sonne, gesetzt in der Schrift Eurostile. 80 Millionen Menschen verfolgen am 23. Mai 1969 diesen Moment am Fernsehen, erstmals in Farbe.
Eurostile ist ein Kind des Fernsehzeitalters: Lettern im Querformat, Rundungen wie eine Bildröhre. Ihr Vorläufer entstand bereits 1952 und hieß Microgramma, ein Großbuchstabenschrift für Bankdrucksachen, entworfen von Alessandro Butti und Aldo Novarese. Zehn Jahre später fügte Novarese die Kleinbuchstaben hinzu und benannte die Schrift in »Eurostile« um. Das brachte der Familie den Durchbruch. Eurostile prägte das typografische Bild der 60er Jahre.


Die Schrift Eurostile im Wappen der Apollo-10-Mission (Abb: NASA)

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Mir entfleucht dabei am: 29. Nov 2015
kein Schnurren: kein RrrrrrRrrrrrRrrrrrRrrrrr. Wie Erik Spiekermann schon erklärte, ist sie eine dieser geometrischen Schriften, die für Lesezwecke nicht erfunden wurden.




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From € 1 097,00 reduced to € 99,00 zu Gill Sans [Update]
Ach, der Link:

http://www.myfonts.com/package/428921/
€ 1 097,00 € 99,00 zu Gill Sans [Update]
Auch, wenn sie derzeit von € 1097,00 auf € 99,00 reduziert zu haben ist: Man muss sagen, dass ein schlechter Font auch schlecht bleibt und unbrauchbar ist, wenn er gratis angeboten würde.

Fazit: Solange diese üblen Taten nicht verbessert sind, lädt man Schrott auf das System. Aber Schrott hat am Computer nichts zu suchen.
KEA, ein ganz komischer Vogel zu Gill Sans [Update]
An 9. Stelle?

Mit solchen uneinheitlichen Anführungszeichen und der f-Kollision der Kursiven?

Noch dazu sind die öffnenden Anführungszeichen in manchen Schnitten enger zusammen als die schließenden. Bei den dünnen Schnitten sind sie zu weit auseinander im Verhältnis und sehen gar überübel aus.

Weiters sind sie bei den dünnen Schnitten eckig und bei anderen wieder rund. Noch dazu laufen die Anführungszeichen bei den geraden Schnitten spitz aus, während sie bei den Kursiven abgeschnitten sind und kantiger wirken.

Genau andersrum müsste es sein, wenn man bedenkt, dass die Kursiven vom Handgeschriebenen abstammen, wobei ich mir ein solches Ende von einer Feder nicht vorstellen kann.

Weiters sollen die kursiven Schnitte dynamisch wirken, als liefen sie geradezu nach rechts. Solche Dynamik kann man durch spitzen Auslauf wohl verstärken; unterbrochen wird er aber von solcherart Abschneidung. Basta!
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