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Rockwell

Rockwell

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Den Frieden von Amiens im März 1802 zwischen Frankreich und England bezahlt Napoleon mit der Räumung Ägyptens. Es dauert nicht lange, bis die ersten ägyptischen Beutestücke in London auftauchen und eine Begeisterung für das Land der Pyramiden auslösen. Auch die Schriftgießereien lassen sich anstecken. In ihren Katalogen erscheinen so genannte »Egyptians«, serifenbetonte Schriften: kaum Kontrast, lineare Endstriche.
Um 1913 erscheint bei Monotype eine Egyptienne mit der Seriennummer 173. Die inzwischen »Slab Serif« genannte Schrift-Klasse gehörte mittlerweile zum Repertoire eines jeden Satzunternehmens. 1932 beauftragt der Monotype-Betriebsleiter Frank Hinman Pierpont sein Atelier, eine neue Version der Egyptian 173 zu zeichnen, die bald als Rockwell auf den Markt kommt ... den Namen »leiht« er sich vom US-Joint-Venture Lanston Monotype. Ihre Strichstärke orientiert sich an der Memphis von Stempel. Weil Rockwell bald mit mehr Schnitten lieferbar ist, entwickelt sie sich zur erfolgreichsten Egyptienne des 20. Jahrhunderts.


Zu Zeiten des Bleisatzes war Monotype Rockwell die erfolgreichste Egyptienne-Schrift (Foto: Mayo Nissen)

Permalink

alex am: 27. Jul 2008
Tolle Schrift!!
Gruß Alexandra
Marvin am: 16. Apr 2009
knallharte Serifen bei gleicher Strichstärke. Mein Favorit :)
Alexander am: 16. Jul 2009
Mein Egyptienne-Favorit!
Ich persönlich würde mir noch ein wenig mehr Informationen und Beispielmaterial wünschen.
Rüdiger Filzhose am: 11. Dec 2014
Mein Leben wurde durch diese Schrift verändert. Wahnsinniges Design rar
Elefantenopa am: 24. Feb 2015
Ich bin froh, nach einem Totalcrash entlich wieder Rockwell gefunden habe.




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die neuesten Kommentare:
badnose zu Lexicon
Für mich ist vor allem folgendes auffällig: die schrift ist derartig rudimentär in ihrem kerning, daß man sich denkt: also viel arbeit hat mr.bram de does dafür nicht verwendet. Obwohl, notwendig wäre es allemal gewesen.

Und ja, es stimmt natürlich: man darf für eine schrift auch exorbitant hohe vk-preise ansetzten, die nicht dem durchschnitt einer guten schrift am markt entsprechen — aber ohne dem hohen preis wäre die lexicon vermutlich irgend eine von vielen schriften und keiner würde heute über sie sprechen.

Mir entfleucht dabei zu Eurostile
kein Schnurren: kein RrrrrrRrrrrrRrrrrrRrrrrr. Wie Erik Spiekermann schon erklärte, ist sie eine dieser geometrischen Schriften, die für Lesezwecke nicht erfunden wurden.
Wunderbar ist, zu Avenir
dass man am Apple gleich alle 12 Schnitte der Avenir und 24 von 32 Schnitten der Avenir Next mitgeliefert bekommt. Vielen Dank an Apple dafür!
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