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Bembo

Bembo

Nach seiner Lehre zum Schriftschneider und Schriftgießer in Bologna verschlägt es Francesco Griffo zu dem angesehenen Drucker Aldus Manutius nach Venedig. Dieser steht in seinem 40. Lebensjahr und vor dem aufregendsten Projekt seiner Berufskarriere.
In der Marciana-Bibliothek hat Manutius Zugang zu einer umfangreichste Sammlung an griechischen Manuskripten, eine Beute der Plünderung Konstantinopels im Jahr 1204. Mit einem Kreis begabter Typografen macht er sich an die Veröffentlichung der Textschätze. Francesco Griffo schneidet ihm die hierfür benötigten griechischen Lettern.


Der Namensgeber: Pietro Bembo (1470 … 1547) in einem Gemälde von Tizian

Im Februar 1496 entwickelt Griffo für den Aufsatz »De Aetna« des italienischen Gelehrten Pietro Bembo eine Schrift, die unter dem Namen Bembo sehr populär wird. 1929 bringt die britische Monotype Corp. eine Bembo-Familie heraus. Für den kursiven Schnitt diente ein Musterbuch des italienischen Schreibkünstlers Giovanni Tagliente von 1524 als Vorlage.


Die Vorlage für Bembo: der Aufsatz »De Aetna«, 1496 gedruckt von Aldus Manutius

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Felipe Cáceres am: 7. Feb 2007
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Wegen der Frage, ob man sich bei seiner Interpretation eher nach dem Stempel oder dem Druck orientieren sollte wurde oben ja auch schon die Musik erwähnt. Nun, ich bin Musiker, historische Aufführungspraxis, mein Fachgebiet ist die Musik von 1500-1700, und als Hobby baue ich auch Instrumente aus dieser Epoche nach. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: wir unterschätzen die technischen Fähigkeiten und Möglichkeiten der "Alten" sehr gerne. Natürlich gab es keine Computer, und die Qualität der Arbeiten war auch weniger nivelliert als heute – aber wir sollten uns immer vor Augen halten, dass es dennoch grosse Meister gab, deren Werke keinen Vergleich mit den heutigen Erzeugnissen zu scheuen brauchen. Bei einigen Dingen war das Niveau damals sogar höher als heute (Geigenbau, Saitenherstellung, aber auch anderes, Schuhmacherei, Porzellan, usw.), vor allem im high-end-Bereich: Man denke an die Bedürfnisse von Königen, Fürsten, usw. (natürlich gab keine billigen Turnschuhe für Jedermann). Um zurück auf die Schriften zu kommen: ich würde davon ausgehen, dass die "Alten" die Auswirkungen von Tinte und Papier auf das Druckbild einkalkulierten, alles andere wäre stümperhaft. Man sieht das auch schön in der Musik, ein wirklich meisterhafter Komponist kennt die Qualitäten und Nachteilen eines Instruments, und weiss seine Gedanken so auszudrücken, dass die Wirkung auf dem entsprechenden Medium optimal ausfällt. Man nennt das auch "gutes Handwerk", eine der Voraussetzungen um etwas "Bleibendes" zu schaffen.

Ach ja, meine Lieblingsinterpretation der Garamond ist die Garamond Premier (Pro) von Robert Slimbach. Die halbfetten oder gar fetten Stile davon brauch ich nie, nur normal und kursiv (mit allen Grössenabstufungen, caption, regular, etc.). Für seehr grosse Titel auch noch Light Display.
den sen zu Univers
wunderschöne darstellung - danke!
Fs
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